Unsere Tiere und Landwirtschaft

Unser Ziel ist es unseren Hof bestmöglich für den Erhalt der Schöpfung einzusetzen. Dazu gehören in erster Linie die heimische Flora und Fauna, also die heimische Tier und Pflanzenwelt. Wir erfreuen uns an den seltenen Arten die auf unseren Flächen einen Lebensraum gefunden haben. Auch das war Motivation für Petra und Erwin die Nutzung der Flächen nicht zu intensivieren, sondern sich durch extensive Bewirtschaftung für den Erhalt der Kulturlandschaft einzusetzen.

Für uns spielen darüber hinaus auch sogenannte "Nutztiere" eine wichtige Rolle, einerseits als wichtiger Ersatz für die inzwischen leider weitestgehend verschwundenen Ökosystemingenieure wie Auerochse, Wildpferd und co. Andererseits sind auch viele alte Tierrassen inzwischen selbst selten geworden und bedroht. Wir halten daher vor allem alte Rassen wie Tiroler Grauvieh, Dexter, Fränkische Landgänse, Coburger Fuchsschafe, Schweizer Pfauenziegen und einen Altdeutschen Hütehund. Viele dieser Rassen stehen auf der Roten Liste bedrohter Haustierrassen.

Bei der Tierhaltung legen wir größten Wert auf eine naturnahe Haltung, mit ausreichend Platz und Möglichkeiten für die Tiere sich wirklich auszuleben. Hierzu zählt natürlich auch der Zugang zu Gewässern, Wald und Wiesen.

Unsere Wiesen und Weiden pflegen wir extensiv, um möglichst viele und seltene Tier- und Pflanzenarten zu erhalten. Somit wachsen sogar bedrohte Arten der Roten Listen wie die Arnika, Bärwurz oder das Holunder-Knabenkraut auf unseren Flächen. Auch unsere Äcker bewirtschaften wir extensiv für seltene Acker-Wildkräuter und Feldbrüter.